Ich verspüre ein Bedürfnis nach Ethanol.
Von meinen Transformanten hatte anscheinend kein einziger das gewünschte pyrA Fragment im Plasmid. Das ist ziemlich ungünstig. Jetzt muss ich die möglichen Optionen mit meiner Betreuerin diskutieren. Ich hasse es, wenn ich hinter dem Plan bin, es ist ziemlich ungünstig. Das führt sogar so weit, dass man gar keine Feiertage haben will, weil man Zeitdruck hat. Ziemlich lästig.
Morgen komme ich in der Früh bei Mr. X auf einen Tratsch vorbei und werde ihm das Porträt zeigen, das ich von ihm gezeichnet habe. Mal schauen, was dann passiert.
Am Abend werde ich nach Wien fliegen. Das nächste Update folgt daher am Montag, den 13. Mai. In dieser Zeit werde ich hoffentlich ausreichend Zeit finden, um ausführlich von den Festivitäten rund um den Bevrijdingsdag zu berichten.
Noch was Lustiges: Ich habe vor kurzem eine Anfrage wegen Racebike mieten an einen lokalen Anbieter in Wageningen gestellt. Offenbar glaubt er, da ich Holländisch schreiben kann, dass ich es auch sprechen kann. Haha, guter Witz! Er schreibt: Bel me morgen voor afspraak. Haha, das kann ja lustig werden... ^^ tijd om nederlands spreken te leren. ^^
Dienstag, 7. Mai 2013
Tag 56
Heute habe ich meine Transformanten (12 Kolonien) gezüchtet. Hoffentlich kommt was Gutes dabei heraus.
Die YFP Sequenz wurde zum Sequenzieren eingeschickt und passt so wie sie ist.
Heute am Abend habe ich mit Sajen Haferflockensuppe mit Nockerln gekocht. Einzige Modifikation gegenüber dem Original von meiner Mama: Chili in rauen Mengen. Mmmmmmh. Das war sehr nett!
Die YFP Sequenz wurde zum Sequenzieren eingeschickt und passt so wie sie ist.
Heute am Abend habe ich mit Sajen Haferflockensuppe mit Nockerln gekocht. Einzige Modifikation gegenüber dem Original von meiner Mama: Chili in rauen Mengen. Mmmmmmh. Das war sehr nett!
Sonntag, 5. Mai 2013
Tag 55 - Bevrijdingsfestival
Das Bevrijdingsfestival ist ein großes Festival mit vielen Bühnen und Bands, das jedes Jahr stattfindet. Am Vormittag findet eine Parade des Militärs statt, die ich jedoch verschlafen habe.
Hier ein paar Eindrücke vom Fest:
Schöne Kostüme
Hier das Symbol der Befreiung am Bild: eine Fackel und eine Friedenstaube. Jeder bekam einen Sticker mit dem Logo. Meiner klebt jetzt auf meinem Laptop.
Eine große Bühne nahe Hoogvliet mit spanischen Bands
Leute, wohin das Auge sieht
Festivalwiese mit Electro- und Technoklängen
Hier noch einmal das Motiv
Für die Kleinen gibt es Luftburgen, Kinderschminken etc.
Eine weitere Bühne
Eine ganz kleine Bühne am Hauptplatz mit Schlagermusik.
Hier ein Imbissstand mit den berühmten Poffertjes. Man sieht hier, wie sie gemacht werden. Der Teig wird über einen Trichter in die kreisförmigen Mulden gefüllt. Anschließend werden die Poffertjes gewendet und fertig gebraten. Der Teig ist ein Pfannkuchenteig.
Vidiwalls am Hauptplatz. Wenn man das am Stephansplatz machen würde, würde sich die Stenzel gehörig aufregen...
Die Hauptbühne am Hauptplatz. Hier spielen die Headliner, va. aus Holland
Ein paar Lustige machen Party am Balkon
Wieder die Massen...
Eine weitere Bühne
Hier legten DJs recht tanzbare Musik auf (die beiden Typen in orange und schwarz in der Mitte auf dem Balkon)
Eine gute Zigeunerband
Besonders lustig auch diese Leute hier, die mehr oder weniger spontan mitten in der Stadt ein Balkonkonzert gaben
Eine Bühne in der Nähe von meiner Wohnung
Eine zweite Bühne gleich daneben
Hier wurde guter Techno gespielt.
Unterwegs in Wageningen mit meinem Arbeitskollegen Bastian
Samstag, 4. Mai 2013
Tag 54
Second World War Cycling Trip
Heute fand wieder ein von Lennart organisierter Radtrip statt. Passend zum Bevrijdingsfestival ging es diesmal um den Zweiten Weltkrieg. Hier die Fotos in nicht chronologischer Reihenfolge.
Heute fand wieder ein von Lennart organisierter Radtrip statt. Passend zum Bevrijdingsfestival ging es diesmal um den Zweiten Weltkrieg. Hier die Fotos in nicht chronologischer Reihenfolge.
Radfahren auf der Grebbelinie. Das Land auf der einen Seite konnte im Kriegsfall geflutet werden, indem Wasser vom Rhein auf die andere Seite gepumpt wurde.
Den Vaterland getrouwe blijf ik tot in den dood... ein Teil der holländischen Nationalhymne, der gern für Gräber von gefallenen Soldaten verwendet wird
Beim Friedhof gab es auch eine WWII-Ausstellung
...leider alles nur auf Holländisch, sodass ich grad mal 40% verstehen konnte
Beim Picknick sehen wir uns alte Aufnahmen von Wageningen an. Es gab hier sogar Zugstationen! Es war jedoch nicht rentabel, und so wurden sie wieder rückgebaut.
Hier stand ehemals die Synagoge von Wageningen. Es gab aber nur ca. 50 Juden in der Stadt. Von ihnen hat die große Mehrheit überlebt.
Veteranen
Im Hotel de Wereld wurde die Kapitulation unterzeichnet.
Ein massiver Bunker
Der Friedhof zum Gedenken an die gefallenen Soldaten
Liberation Day Ceremony - ich repräsentiere Österreich
Am Abend waren Hunderte internationale Studenten Teil der Fackelweitergabe. Ich habe mich bei der Gelegenheit mit einem Mädel aus China angefreundet.
Hier ein Foto - überall in der Stadt sah man Militärfahrzeuge. Im Hintergrund das Hotel de Wereld (= Welt auf Holländisch).
Am Abend waren Hunderte internationale Studenten Teil der Fackelweitergabe. Ich habe mich bei der Gelegenheit mit einem Mädel aus China angefreundet.
Hier ein Foto - überall in der Stadt sah man Militärfahrzeuge. Im Hintergrund das Hotel de Wereld (= Welt auf Holländisch).
Die Zeremonie wurde einmal geprobt und später auf Screens in der ganzen Stadt übertragen. Wir stellten uns in einer Reihe auf (siehe unten), sollten die Fackel weitergeben und währenddessen unsere Landesflagge in die Kamera halten. Ein Moderator würde mit einem Mikrofon durchgehen, und wir sollten jeweils unser Land nennen.
Das Ganze hat dann recht gut geklappt. Meine Angst, die Fackel fallen zu lassen, hat sich nicht bewahrheitet.
Es kamen auch einige Staffelläufer von überall zurück nach Wageningen, um die Fackel wieder hierher zu bringen.
Impressionen
Nach der Zeremonie waren wir im ISOW-Gebäude auf einen Drink, bevor ich so gegen eins heim ging.
Tag 53
Heute bin ich nach Ede geradelt, um mich von meinen südafrikanischen FreundInnen zu verabschieden - Nazley, Kris, Towela, Lunghi, Toni. Jan und Ale waren auch da.
Ale, Jan, Toni und Towela
Nazley, Paula, Lunghi und Ale
Donnerstag, 2. Mai 2013
Tag 52
Heute war ein guter Tag in der Arbeit.
Problem mit Sequenzieren geloest und Sequenzen gerade noch rechtzeitig gesendet. Win!
Heute habe ich mich eine Stunde lang (hui die Zeit verging aber schnell!) mit Lennart in der Kantine sozialisiert und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir mal in Amsterdam Kitesurfen gehen sollten. Juhu, noch ein Narrischer! :-))) Er hat sogar eine Schilehrer-Ausbildung gemacht. Diese Masche zieht bei Österreicherinnen IMMER... ^^ oder wie Data sagt: I am detecting much win in this sector.
Das Essen war sehr interessant. Ich werde versuchen, hier die Aussage eines holländischen Kollegen wiederzugeben:
Das Schwimmtraining war ziemlich cool! Es hat mir viel Spaß gemacht. Romée ist total nett und alle anderen auch. Nächste Woche Di ist wahrscheinlich die Haupttrainerin wieder da, die ich dann nach einem Spezialplan für den Triathlon fragen kann.
Ich fühl mich gerade sehr motiviert und produktiv. Juhu :-)
Geheimtipp: Schwimmen in der Früh um 7:30-8 Uhr, da ist es sehr ruhig.
Problem mit Sequenzieren geloest und Sequenzen gerade noch rechtzeitig gesendet. Win!
Heute habe ich mich eine Stunde lang (hui die Zeit verging aber schnell!) mit Lennart in der Kantine sozialisiert und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir mal in Amsterdam Kitesurfen gehen sollten. Juhu, noch ein Narrischer! :-))) Er hat sogar eine Schilehrer-Ausbildung gemacht. Diese Masche zieht bei Österreicherinnen IMMER... ^^ oder wie Data sagt: I am detecting much win in this sector.
Anm.: Das Meme ist eigentlich falsch - Data does not use contractions. Aber wurscht... ^^
Heute Abend bin ich mit Dorett und den Bioinformatik Jungs essen und danach bei meinem ersten zwemtraining ab 22 Uhr. In Ermangelung einer Schwimmbrille werden wir mal sehen, wie das so wird, wenn man halbblind ist, oder vielleicht kann ich mir dort eine ausborgen, das waere ganz cool.
Ein Auszug aus der lustigen Unterhaltung:
Gwen: Du bist ein Mutant!
Lennart: Jetzt mal nicht frech werden hier, ja? ;-)
Das Essen war sehr interessant. Ich werde versuchen, hier die Aussage eines holländischen Kollegen wiederzugeben:
"This is a typical Dutch meal when you're married, have kids and it's Wednesday and the kids have to go to swimming training. You have to eat something, and this is the solution. You come here because it's the only thing that's fast."Worauf ich meinte: "So it's like today, except for the being married and having children part". Was ja auch stimmte... Dann werde ich an meine Zeit damals zurückdenken und mir denken: Damals, als ich mit meinen Kollegen von der Bioinformatik hier essen war und holländisches Essen kennengelernt habe...
Das Schwimmtraining war ziemlich cool! Es hat mir viel Spaß gemacht. Romée ist total nett und alle anderen auch. Nächste Woche Di ist wahrscheinlich die Haupttrainerin wieder da, die ich dann nach einem Spezialplan für den Triathlon fragen kann.
Ich fühl mich gerade sehr motiviert und produktiv. Juhu :-)
Geheimtipp: Schwimmen in der Früh um 7:30-8 Uhr, da ist es sehr ruhig.
Tag 51
Ich habe den groesseren Teil des Tages damit verbracht, einen Residence Permit zu bekommen. Er klebt jetzt in meinem Pass und gilt bis 2020. Wenn ich wiederkommen moechte, stehen mir hier also alle Tueren offen.
Das Magistrat in s'Hertogenbosch ist sehr nett. Ich besitze jetzt auch ENDLICH eine OV-Chipkaart und komme mir nicht mehr bloed vor, wenn ich mit dem Bus oder mit dem Zug fahre (alle haben hier eine OV-Chipkarte).
Den Rest des Tages habe ich auf der Uni verbracht.
Am Abend war ich mit Saeed, Derek und Maria türkisch essen. Zahra war nicht mit, weil wir ursprünglich chinesisch essen gehen wollten und ihr das nicht zusagte.
Das Magistrat in s'Hertogenbosch ist sehr nett. Ich besitze jetzt auch ENDLICH eine OV-Chipkaart und komme mir nicht mehr bloed vor, wenn ich mit dem Bus oder mit dem Zug fahre (alle haben hier eine OV-Chipkarte).
Den Rest des Tages habe ich auf der Uni verbracht.
Am Abend war ich mit Saeed, Derek und Maria türkisch essen. Zahra war nicht mit, weil wir ursprünglich chinesisch essen gehen wollten und ihr das nicht zusagte.
"Chinesisches" Essen ^^
Das Olympische Team: ich, Maria, Saeed und Derek
Abonnieren
Posts (Atom)









