Vorgestern bin ich am Abend in Wien gelandet.
Zuvor gab es noch eine große Abschiedsparty mit Kal, Bastian, Ruben, Sajen, Marit, Ale, Jan, Wen. Jingjing war leider verhindert. Bastian hat mich gerettet, weil er viele tolle Knabbereien mitbrachte. Als gesunder Snack sind Weintrauben aber ein Hit. Habe mich sehr über die Anwesenheit von allen gefreut, va. Marit, weil sie davor ein anstrengendes Reitturnier hatte.
Am Tag darauf kochte ich für Cici, Bastian und Lennart Karfiol mit Brösel. Evi hätte auch kommen sollen, aber die Züge fuhren nicht so, wie sie sollten. Wir waren danach zu viert im de Bongerd schwimmen, wo wir noch Guido getroffen haben. Es war ein super Training! :) Auch Cici hatte Spaß dabei und Bastian ist tapfer 10 Längen geschwommen, auch wenn er nicht auf Vorschläge zur Technikverbesserung hören möchte.
Am Dienstag traf ich mich mit Tatyana zum Lunch, bei dem ich eine ausgezeichnete kasachische Schokolade geschenkt bekam :) Mein nächstes Urlaubsziel: Baikonur. Irrigerweise hatte ich geglaubt, dass die Stadt auf russischem Terrain liegt, dabei wird sie nur von Russland gepachtet. Hoffentlich ist es für die Allgemeinheit teilweise zugänglich.
Am Abend habe ich für Sajen und mich Ruben's erwtesoep mit frischen Zwiebeln und frischem Karfiol gekocht. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Ich habe 2 Boxen Eis an meine Mitbewohner verschenkt, weil ich sie nicht mehr aufessen konnte.
Danach habe ich zusammengeräumt und geputzt. Beim Checkout am folgenden Tag hat alles gepasst. Die Wohnung sah davor nie so leer oder sauber aus... Ich hatte dann noch Zeit, meine restlichen Lebensmittel zu vernichten/mitzunehmen und einen kleinen Bummel durch die Stadt zu machen, um meinen FreundInnen und Eltern etwas mitzunehmen und meine niederländischen Briefmarken zu verbrauchen.
Ein bisschen sentimental war ich schon, als ich heim flog, aber spätestens im Flugzeug dann auch glücklich, wieder heimzukehren. Die Schwimmtrainings mit Lennart, Evi, Guido und Co. werde ich vermissen, die Läufe, etc. Aber ich freue mich auf die Mitgliedschaft beim Top Tri Team Horschinegg und neue Herausforderungen wie den Indoor Halbmarathon am 15. Dezember.
Ich weiß nicht, was ich mit diesem Blog machen werde. Vielleicht am Leben erhalten, damit er zukünftigen Erasmus-Leuten als Orientierungshilfe dienen kann.
Freitag, 20. September 2013
Donnerstag, 12. September 2013
The dog days are over
Gestern war ein anstrengender Tag.
DA diskutiert, präsentiert und verteidigt.
Heute habe ich mir das Feedback mitgenommen und werde die DA dahingehend ausbessern.
Wenn der Regen aufhört, werde ich heute noch laufen gehen, um für Samstag gerüstet zu sein.
Im Moment ist das Leben viel ruhiger als vorher, der ganze Druck ist weg. Heute habe ich mich auf der Uni von allen verabschiedet. Irgendwie seltsam.
Der Übergang in mein altes Leben in Österreich wird auch noch seltsam werden. Eine komplette Umstellung...
Ich hoffe, dass ich mein Rad loswerde. Im Moment überlege ich, wie ich noch möglichst viel von meinem Essen effizient verkochen kann. Einer der Tipps dafür lautet "Suppe mit Nockerln". Ich habe auch noch viel Müsli, das zusammengegessen gehört, Zucker u. dgl.
Am Sonntag abend mache ich eine Abschiedsparty, dort werde ich vielleicht den Rum loswerden.
DA diskutiert, präsentiert und verteidigt.
Heute habe ich mir das Feedback mitgenommen und werde die DA dahingehend ausbessern.
Wenn der Regen aufhört, werde ich heute noch laufen gehen, um für Samstag gerüstet zu sein.
Im Moment ist das Leben viel ruhiger als vorher, der ganze Druck ist weg. Heute habe ich mich auf der Uni von allen verabschiedet. Irgendwie seltsam.
Der Übergang in mein altes Leben in Österreich wird auch noch seltsam werden. Eine komplette Umstellung...
Ich hoffe, dass ich mein Rad loswerde. Im Moment überlege ich, wie ich noch möglichst viel von meinem Essen effizient verkochen kann. Einer der Tipps dafür lautet "Suppe mit Nockerln". Ich habe auch noch viel Müsli, das zusammengegessen gehört, Zucker u. dgl.
Am Sonntag abend mache ich eine Abschiedsparty, dort werde ich vielleicht den Rum loswerden.
Montag, 9. September 2013
The Final Countdown...
Liebe Leser,
nach einer langen Pause bin ich zurück auf meinem Blog. Aufgrund von mangelnder Disziplin und einer arbeitsintensiven Endphase meiner DA bin ich nicht eher dazu gekommen, wieder was zu schreiben.
Highlights der vergangenen Wochen:
- Neopren-Testschwimmen in Bennekom
- Bungeejumping mit Jingjing und Ruben in Scheveningen mit anschließendem Feuerwerk
- Kochen des nepalesischen Nationalgerichtes Momo mit Sajen
- Schwimmtraining im Neoprenanzug mit Lennart
- Besuch von David in Wageningen
- Chinesische Küche von Jingjing
- AID Sportsmarkt, bei dem ich für Tartletos vertreten war
- Gurken aus Wims Garten
- Laufen mit Christof
- Taufe meiner Nichte (in Wien)
- Ersten Olympische Distanz Triathlon in 3:39:01 gefinisht :-) (in der Steiermark)
- Diplomarbeit fertig geschrieben und abgeschickt
Seit vergangenen Samstag war ich wieder in der Heimat, um für den Triathlon am Sulmsee zu trainieren und die DA fertig zu schreiben, was mit Unmengen an Koffein letztlich auch gelang. :)
Heute fliege ich retour nach Wageningen, um dort meine DA zu verteidigen. Außerdem muss ich mein Fahrrad verkaufen, meine Wohnung vor der Übergabe an die nächste Person säubern, Souvenirs für Freunde mitnehmen (Eltern, Philipp, Julia, Corinna, Birgit), am Veluweloop am Samstag teilnehmen (eine Männerstrecke von circa 11 km), meinen Aufenthalt von der Erasmuskoordinatorin Ellen bestätigen lassen, eine Präsentation erstellen für meine DA (20 Minuten) ... Weiters möchte ich endlich meine Laborprotokolle verfassen, zum Trainer Markus Frank nach Bad Waldsee fahren, um dort mein Lauftraining zu absolvieren, mit SZV Aquifer trainieren gehen, um die Kraulwende zu lernen sowie eine Abschiedsparty für meine Freunde hier in NL veranstalten.
Bis zum Ende meines Auslandsaufenthaltes werde ich mich ab sofort wieder brav melden, versprochen!
nach einer langen Pause bin ich zurück auf meinem Blog. Aufgrund von mangelnder Disziplin und einer arbeitsintensiven Endphase meiner DA bin ich nicht eher dazu gekommen, wieder was zu schreiben.
Highlights der vergangenen Wochen:
- Neopren-Testschwimmen in Bennekom
- Bungeejumping mit Jingjing und Ruben in Scheveningen mit anschließendem Feuerwerk
- Kochen des nepalesischen Nationalgerichtes Momo mit Sajen
- Schwimmtraining im Neoprenanzug mit Lennart
- Besuch von David in Wageningen
- Chinesische Küche von Jingjing
- AID Sportsmarkt, bei dem ich für Tartletos vertreten war
- Gurken aus Wims Garten
- Laufen mit Christof
- Taufe meiner Nichte (in Wien)
- Ersten Olympische Distanz Triathlon in 3:39:01 gefinisht :-) (in der Steiermark)
- Diplomarbeit fertig geschrieben und abgeschickt
Seit vergangenen Samstag war ich wieder in der Heimat, um für den Triathlon am Sulmsee zu trainieren und die DA fertig zu schreiben, was mit Unmengen an Koffein letztlich auch gelang. :)
Heute fliege ich retour nach Wageningen, um dort meine DA zu verteidigen. Außerdem muss ich mein Fahrrad verkaufen, meine Wohnung vor der Übergabe an die nächste Person säubern, Souvenirs für Freunde mitnehmen (Eltern, Philipp, Julia, Corinna, Birgit), am Veluweloop am Samstag teilnehmen (eine Männerstrecke von circa 11 km), meinen Aufenthalt von der Erasmuskoordinatorin Ellen bestätigen lassen, eine Präsentation erstellen für meine DA (20 Minuten) ... Weiters möchte ich endlich meine Laborprotokolle verfassen, zum Trainer Markus Frank nach Bad Waldsee fahren, um dort mein Lauftraining zu absolvieren, mit SZV Aquifer trainieren gehen, um die Kraulwende zu lernen sowie eine Abschiedsparty für meine Freunde hier in NL veranstalten.
Bis zum Ende meines Auslandsaufenthaltes werde ich mich ab sofort wieder brav melden, versprochen!
Mittwoch, 7. August 2013
Tag 141
Diplomarbeit im Endstadium...
Heute haben wir einen Plan für meine verbleibende Zeit hier in NL gemacht. Er ist sehr ehrgeizig, aber vielleicht klappt es. Ich arbeite, so weit ich komme. Alles, was sich nicht mehr ausgeht, wird in meine recommendations einfließen. Die Diplomarbeit werde ich in NL und Wien verteidigen müssen. Einen ungefähren Aufbau habe ich schon, die Feinstrukturierung muss ich noch vornehmen. Ein bisschen nervös bin ich; andererseits ist es ein gutes Zeichen, dass alles seinem Ende zugeht.
Am Abend hatte ich ein sehr frustrierendes Erlebnis bei der Gelextraktion. Bis zum Ausschneiden aus dem Gel war noch alles in Ordnung. Ich hatte schöne Banden, alles war super. Ich habe sie sehr eng ausgeschnitten (vielleicht ZU eng?). Beim Messen auf der nanodrop trotz meiner großen Bemühungen dann die Ernüchterung: magere 8 ng/uL. Aber WARUM?? Beim Extrahieren vom Gel habe ich das Gefühl, ich muss das Gel nur böse anschauen und die Konzentration nimmt ab. Dabei habe ich nichts anders gemacht als das letzte Mal, wo es funktioniert hat. Wenn ich einen besser funktionierenden Gel Extraction Kit hätte, der super Ausbeuten garantiert, würde ich wahrscheinlich steinreich werden. Leider habe ich im Rahmen der DA nicht die Möglichkeit, mich ewig lang mit Gelextraktionsoptimierung herumzuspielen.
Am Heimweg habe ich eine Gratisdusche abbekommen. Nach einer Flucht in den Hoogvliet und einer Stärkung daheim fühle ich mich jetzt besser. Erstaunlicherweise fühle ich mich bereit fürs Bett, obwohl es gerade erst neun ist. In letzter Zeit bin ich ziemlich müde. Vielleicht, weil recovery week ist oder weil ich derzeit nicht so gut schlafe.
Heute haben wir einen Plan für meine verbleibende Zeit hier in NL gemacht. Er ist sehr ehrgeizig, aber vielleicht klappt es. Ich arbeite, so weit ich komme. Alles, was sich nicht mehr ausgeht, wird in meine recommendations einfließen. Die Diplomarbeit werde ich in NL und Wien verteidigen müssen. Einen ungefähren Aufbau habe ich schon, die Feinstrukturierung muss ich noch vornehmen. Ein bisschen nervös bin ich; andererseits ist es ein gutes Zeichen, dass alles seinem Ende zugeht.
Am Abend hatte ich ein sehr frustrierendes Erlebnis bei der Gelextraktion. Bis zum Ausschneiden aus dem Gel war noch alles in Ordnung. Ich hatte schöne Banden, alles war super. Ich habe sie sehr eng ausgeschnitten (vielleicht ZU eng?). Beim Messen auf der nanodrop trotz meiner großen Bemühungen dann die Ernüchterung: magere 8 ng/uL. Aber WARUM?? Beim Extrahieren vom Gel habe ich das Gefühl, ich muss das Gel nur böse anschauen und die Konzentration nimmt ab. Dabei habe ich nichts anders gemacht als das letzte Mal, wo es funktioniert hat. Wenn ich einen besser funktionierenden Gel Extraction Kit hätte, der super Ausbeuten garantiert, würde ich wahrscheinlich steinreich werden. Leider habe ich im Rahmen der DA nicht die Möglichkeit, mich ewig lang mit Gelextraktionsoptimierung herumzuspielen.
Am Heimweg habe ich eine Gratisdusche abbekommen. Nach einer Flucht in den Hoogvliet und einer Stärkung daheim fühle ich mich jetzt besser. Erstaunlicherweise fühle ich mich bereit fürs Bett, obwohl es gerade erst neun ist. In letzter Zeit bin ich ziemlich müde. Vielleicht, weil recovery week ist oder weil ich derzeit nicht so gut schlafe.
Tag 140
Heute war ich mit Lennart 1 um 6:30 in Bennekom schwimmen. Das fällt wohl unter das Motto Früher Triathlet hat einen Vogel.
Heute war ein produktiver Tag. Meine Transformanten sind positiv! Sehr viele von ihnen haben das Insert. :) Außerdem habe ich das Bungeejump-Ticket für unseren Ausflug am Samstag bestellt. Ruben und Jingjing kommen mit nach Scheveningen.
Lennart 1 hat mir einen Schwimmplan erstellt! :) Da kann ja nix mehr schiefgehen :)
Heute war ein produktiver Tag. Meine Transformanten sind positiv! Sehr viele von ihnen haben das Insert. :) Außerdem habe ich das Bungeejump-Ticket für unseren Ausflug am Samstag bestellt. Ruben und Jingjing kommen mit nach Scheveningen.
Lennart 1 hat mir einen Schwimmplan erstellt! :) Da kann ja nix mehr schiefgehen :)
Mein Trainingsplan vom besten Schwimmcoach ever
Tag 139
Heute war ein guter Tag.
Ich habe Transformanten! Somit bin ich wieder einen Schritt weiter.
Mein SDS-PAGE Gel hat immer noch keinen Sinn gemacht...
Wenn ich Glück habe, habe ich einen funktionierenden Biosensor! Auf jeden Fall sieht es gut aus.
Heute habe ich colonyPCR von meinen Transformanten gemacht. Auf dass zumindest einer das Insert haben möge...
Seit neuestem mag ich die Serie Breaking Bad sehr gerne. Cranston ist genial als alternder Chemielehrer. Sehr empfehlenswert!
Ich habe Transformanten! Somit bin ich wieder einen Schritt weiter.
Mein SDS-PAGE Gel hat immer noch keinen Sinn gemacht...
Wenn ich Glück habe, habe ich einen funktionierenden Biosensor! Auf jeden Fall sieht es gut aus.
Heute habe ich colonyPCR von meinen Transformanten gemacht. Auf dass zumindest einer das Insert haben möge...
Seit neuestem mag ich die Serie Breaking Bad sehr gerne. Cranston ist genial als alternder Chemielehrer. Sehr empfehlenswert!
Tag 138
Heute war ich mit Wen beim Colour Run in Utrecht. Das Hinfahren gestaltete sich als schwierig, da die nederlandse spoorwegen am Wochenende gern öfter mal ausfallen, weil wieder einmal gewerkt wird. Irgendwie haben wir es letztendlich dann aber doch zum Ort des Geschehens geschafft. Meine Eltern sind auch nach Utrecht gefahren, um uns zuzusehen.
Wen und Gwen vor dem Start...
Wen hat mir ein total süßes Geburtstagsgeschenk gemacht! Einen riesengroßen Radiergummi, damit ich nicht mehr soviel Angst habe, Fehler im Labor zu machen. Eine süße Schildkröte als Schlüsselanhänger, die ihre Augen ausstreckt, wenn man auf ihre Nase drückt. Sowie eine clevere Sparkasse, die man nur öffnen kann, wenn man den Mechanismus löst. Sehr genial! Ich war richtig gerührt und habe mich riesig gefreut!!!
Es wurlt!
...und wurlt...
Das Rennen selber war bei geschätzten 35 Grad in der prallen Sonne eine Herausforderung. Gott sei Dank war ein Teil der Strecke im Schatten. Etwas lästig war, dass es keine offizielle Zeitnehmung gab und uns einige Läufer und Geher den Weg versperrten, sodass relaxtes Laufen kaum möglich war. Stattdessen mussten wir uns durchwurschteln. Und das, obwohl einige Wellenstarts gemacht wurden. Es waren aber auch verdammt viele Leute. Schließlich haben wir es in ca. 28:55 geschafft!
und so sieht man nachher aus...
mit Wen im Finish
Duschen im Laufgelände haben wir schmerzlich vermisst. Wir haben uns die Farbe schließlich auf einer öffentlichen Toilette am Bahnhof in Utrecht runtergewaschen. Wen ging anschließend in Schiphol duschen, da sie ihren Flug nach Portugal erwischen musste; ich fuhr mit meinen Eltern heim nach Wageningen.
Am Abend war ich mit meinen Eltern in der Brasserie de Stad essen. Einer Makrele folgte ein herrliches Sirloinsteak und zum Abschluss ein Mango-Karamel-Pistazie-Eis bei Cicuto.
Ich war sehr traurig, als meine Eltern sich verabschiedeten. Zum Glück sehe ich sie Ende August wieder. Sie sind am folgenden Morgen abgereist und nach ca. 10 bis 11-stündiger Autofahrt (!) wieder wohlbehalten in Wien angekommen.
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